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16. Jul 2008

Schiedel Kaminsysteme entwickelt Energiesparkamin

 

Der Trend zu energiesparenden Häusern hält an.
Allein in Oberösterreich sind bereits 80 Prozent der neu errichteten Eigenheime Niedrigenergiehäuser, 20 Prozent werden mit Niedrigstenergie- oder Passivwohnhaus-Qualität errichtet.
Der Grund sind deutlich geringere Energie- und Heizkosten, erhöhte Wohnraumförderungen und mehr Wohnkomfort.

Die gute Nachricht für alle, die auch im Energiesparhaus nicht auf ein behagliches Kaminfeuer verzichten wollen: Schiedel hat eine neue Technologie entwickelt und bietet eine technisch ausgereifte Lösung, den Energiesparkamin „Absolut“.

„Der Wunsch nach einem Kamin oder einem Kachelofen steht ganz oben auf der Liste von privaten Hausbauern, auch von jenen, die sich für ein Energiesparhaus entscheiden.“, sagt Hans Herbert Schmoll, Geschäftsführer von Schiedel Österreich.
Er schätzt den Anteil auf über 90 Prozent. Bautechnisch ist die Realisierung eines Kamin- oder Kachelofen in einem Niedrigenergie- oder Passivhaus mit Wohnraumlüftung sehr anspruchsvoll und galt lange Zeit sogar als unmöglich.
Oft heißt es, Passivhäuser müssen auf den Kamin verzichten, denn er ist eine so genannte Wärmebrücke oder „Kaltader“ im Haus. Darunter werden jene Stellen eines Gebäudes verstanden, bei denen mehr Wärme verloren geht als bei gut gedämmten Flächen.
„Wir beweisen, dass der Kamin zu Unrecht als Schwachstelle in der dichten Gebäudehülle angesehen wird, wenn man sich für das richtige Produkt entscheidet“, so Schiedel-Geschäftsführer Schmoll, „Kamine müssen nicht zwangsläufig Wärmebrücken sein“.

Die Anforderungen an moderne Energiesparhäuser
Voraussetzung für die Klassifizierung eines Hauses als Niedrigenergiehaus, Niedrigst- oder als Passivhaus ist eine luftdichte Gebäudehülle. Von einem Niedrigenergiehaus spricht man laut
Oberösterreichischem Energiesparverband, wenn eine Nutzheiz-Energiekennzahl von höchstes 50 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m2a) erreicht wird.
Bei Niedrigstenergiehäusern darf der Jahresheizwärmebedarf bei maximal 30 kWh/m2a liegen, bei Passivhäusern bei höchstens 10 kWh/m2a. Passivhäuser brauchen damit nur rund ein Fünftel der Heizenergie von Neubauten nach der derzeitigen Bauordnung. Um eine niedrige Nutzheiz-Energiekennzahl zu erreichen, sind eine kontrollierte Wohnraumlüftung, eine besonders gute Wärmedämmung und eine hohe Luftdichtheit nötig. Wärmebrücken beeinträchtigen diese Anforderungen beträchtlich.

Die Anforderungen an den Energiesparkamin
Die Zufuhr der Verbrennungsluft muss von außen kommen.

Dafür sorgt bei Schiedel der integrierte Thermoluftzug. Zuluft und Abgase werden in einem System, aber baulich getrennt voneinander geführt. Damit bietet Schiedel als als Hersteller in Österreich ein integriertes Mantelsteinsystem, in dem beide Leitungen separat wärmegedämmt sind. Wärmebrücken bleiben aus, die Gefahr der Bildung von Kondensat ist ausgeschlossen.

Wärmebrücken an Kopf und Fuß des Kamins müssen ausgeschaltet werden.

Beim Kamin sind Kopf und Fuß die neuralgischen Punkte. Hier strahlt Wärme ab. Eigens entwickelte Thermotrennsteine sorgen für eine thermische Entkoppelung und schalten damit Wärmebrücken aus.

Der Kamin muss den Blower-Door-Test bestehen.

Eine Untersuchung des Bautechnischen Institutes Linz hat eine Leckrate von weit unter zehn Prozent des maximal zulässigen Luftaustrittes beim Blower-Door-Test ergeben. Das Ergebnis ist umso bemerkenswerte, weil der Test auf Basis eines unverputzten Schiedel „Absolut“ mit Rauchrohranschluss durchgeführt wurde.

Moderne, energiesparende Festbrennstofföfen müssen angeschlossen werden können.

Um Energie sinnvoll zu nutzen, entwickeln Hersteller Feuerstätten wie Brennwertgeräte und Pelletsöfen Produkte, die extrem niedrige Abgastemperaturen aufweisen. Voraussetzung für den Betrieb eines solchen Gerätes mit niedrigen Abgastemperaturen ist ein Kamin, der ausbrennsicher und unempfindlich gegenüber Feuchte ist. Der Schiedel Absolut erfüllt auch diese Forderung und verfügt über alle internationalen Prüfzertifikate.

Das Kaminsystem „Absolut“ wurde von Schiedel entwickelt und bisher in über 100.000 Anlagen eingebaut. Besonders aufgeschlossen gegenüber dieser Innovation sind Architekten, Planer und Baumeister, welche sich am Kundennutzen orientieren und Kaminsysteme in dichten Gebäuden einplanen. Das künftige Marktpotenzial für das Produkt schätzt Geschäftsführer Schmoll auf 12.000 Anlagen im Jahr.

Firma

Schiedel GmbH

Schiedel GmbH
Friedrich-Schiedel-Straße 2-6
Nußbach
A-4542



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URL:
http://www.schiedel.at

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