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6. Jun 2006

Leichtbeton-Wettbewerb

 

In ihrer über 100-jährigen Geschichte konnten sich die Wietersdorfer & Peggauer Zementwerke zu einer der bedeutendsten Zement- und Baustoffgruppen im Alpen-Adria-Raum entwickeln. Mit dem im Mai 2005 ausgeschriebenen Leichtbeton-Wettbewerb wollte das Unternehmen der Wietersdorfer Gruppe das Interesse an diesem interessanten Baustoff steigern, heimische Zementsorten weiter bekanntmachen und Innovationen fördern.

Liapor
Liapor
Liapor

Wettbewerbsbeitrag sollte ein leistungsfähiger Leichtbeton mit einer Trockenrohdichte unter 2.000 kg/m3 sein, der optimale Eigenschaften hinsichtlich Masse und Festigkeit erreicht. Die Leistungsfähigkeit eines Leichtbetons lässt sich natürlich unterschiedlich bewerten. Die Wettbewerbsjury wählte einen Quotienten aus Rohdichte und erreichter Druckfestigkeit – mit einem möglichst kleinen Wert als Optimum. Für den Wettbewerb bestand freie Rezepturwahl und es war kein exaktes Prüfalter vorgegeben. Auch die Ausgangsstoffe wie die Gesteinskörnung – ob reine Leichtgesteinskörnung oder Mischungen – Bindemittel, Zusatzmittel und -stoffe konnten beliebig gewählt werden.

Liapor 18 Proben am Start
Bis zum Teilnahmeschluss Ende Oktober 2005 wurden beim Labor Wietersdorf 18 Würfelserien mit 15 Zentimeter Kantenlänge abgegeben, die unter Aufsicht von zwei allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen des Bauwesens geprüft wurden. Die von den Wettbewerbsteilnehmern verwendeten Leichtgesteinskörnungen waren Liapor-Blähton in unterschiedlicher Körnung und Festigkeitsklasse, Poraver- sowie Liaver-Blähglas, Kandstone von den Firmen Kandussi und Betontechnik sowie EPS-Regenerat in unterschiedlicher Körnung.

Unterschiedlichste Rezepturen
Vielfalt herrschte auch bei den Bindemitteln. Zemente in allen Festigkeitsklassen, aber auch mit unterschiedlichen Zumahlstoffen, stellte vor allem die Wietersdorfer Gruppe. Wegen der eher hohen Zementmengen verwendeten einige Proben C3A-freien Zement, um die Wärmeentwicklung gering zu halten. Einige Serien nutzten Microsilica als Zusatzstoff, eine Rezeptur auch Flugasche. Viele Wettbewerbsbeiträge verwendeten hochwirksame Fließmittel der neuen Generation, um Wasser einzusparen: In einer Serie wirkten Verzögerer, drei Proben nutzten erfolgreich Stahlfasern.
Die Rohdichten aller eingereichten Proben lagen zwischen 986 kg/m3 und 1.998 kg/m3; im Mittel bei 1.630 kg/m3. Die Druckfestigkeiten bewegten sich in einem Bereich von 4,7 N/mm2 bis 107,3 N/mm2; Mittelwert 47,9 N/mm2. Der Zementgehalt schwankte zwischen 380 kg/m3 und 830 kg/m3; das Mittel aller 18 Serien lag bei 506 kg/m3.

Liapor

 

And the winner is…
Die Wietersdorfer & Peggauer Zementwerke nutzten das Kolloquium "Forschung und Entwicklung für Zement und Beton" am 9. November 2005 in Wien, um die Gewinner des Wettbewerbs bekannt zu geben und die Preisgelder zu verleihen. Den 1. Platz belegte die FH Technikum Kärnten. Deren Serie 1 besitzt eine Rohdichte von 1.998 kg/m3 sowie eine Druckfestigkeit von 107,3 N/mm2 und erreichte so einen Quotienten von 18,62. Die Zutaten des Leichtbeton-Siegers: Liapor-Blähton GK 4 (Größtkorn), Dolomiten-Zement CEM I 42,5 R C3A frei 810 kg/m3, Microsilika Elkem 940 u und Stahlfasern 80 kg/m3. Mit weiteren Serien erreichte die FH Technikum Kärnten noch die Plätze 2 und 5 (Quotienten 19,82 bzw. 21,85). Der Platz 3 ging an Lias Österreich GmbH, deren Leichtbeton auf einen Quotienten von 20,27 kam. Platz 4 ging an Lafarge Perlmooser. So unterschiedlich die Rezepturen der ersten fünf Plätze auch waren, eines hatten diese Leichtbetone gemeinsam: den natürlichen und leistungsfähigen Leichtzuschlag Liapor-Blähton.

Firma

LIAS Österreich GesmbH

LIAS Österreich GesmbH
Fabrikstraße 11
Fehring
A-8350



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URL:
http://www.liapor.at

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