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6. Sep 2017

Zehn Jahre Kunstsammlung im MUSA

 

Neben dem Rathaus stehen unter den Arkaden der Felderstraße 6-8 große Skulpturen renommierter Bildhauer, wie Alfred Hrdlicka und Wander Bertoni. Sie sind gut sichtbare Vertreter der umfassenden Kunstsammlung der Stadt Wien, Wegweiser der zeitgenössischen Kunst und sie weisen den Weg ins MUSA - Museum Startgalerie Artothek. Im Inneren befindet sich "einer der schönsten Ausstellungsräume Wiens, der in seiner schlichten Klarheit den Kunstwerken ihren Charakter lässt", sagt MUSA-Leiter Berthold Ecker der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7).

Er zog heute Mittwoch, bei der Pressekonferenz anlässlich des zehn Jahre-Jubiläums des Hauses Resümee: "Die Stadt Wien sammelt seit den 1950er Jahren Kunstwerke und wird damit ihrer Verantwortung gegenüber zeitgenössischer Kunst gerecht". Was als "bloße Ansammlung ohne Zielsetzung" begonnen habe, führte in den 1980er Jahren zu Kooperationen und Wechselausstellungen in anderen Städten wie Brünn und Sarajewo. Neben dem Austausch mit internationalen Kunstszenen sei auch der Besuch in Ateliers wesentlich für eine gelungene Förderung von KünstlerInnen, die eine wechselnd zusammengesetzte Ankaufjury auswähle.

Im Jahr 2017 umfasst die Sammlung der Stadt Wien rund 40.000 Objekte aller Genres von rund 4.500 KünstlerInnen, die bisher in 36 großen Ausstellungen gezeigt wurden. Ergänzend wurden fast hundert Ausstellungen von jungen KünstlerInnen in der Startgalerie bestritten. "Durch die zunehmende Professionalisierung der Sammlungstätigkeit im Erwerb, der Bewahrung und der Ausstellungstätigkeit veränderte sich der Charakter der Sammlung im Lauf der Jahrzehnte deutlich", betonte Ecker. Eine "selbstreflektive Schleife" sei nun mit der neuen Ausstellung in Gang gesetzt worden. Ein Prozess, der fortgesetzt wird, auch wenn das MUSA zum Jahreswechsel in die Verantwortung des Wien Museums überführt werde.

Zwtl.: Die Metaphysik der Kunst

Kurator Franz Thalmair schöpfte aus dem gesamten Bestand und versuchte die Wiener Szene in verschiedene Kapitel zu fassen. In der neuen Themenausstellung "ba # b+a | 10 Jahre MUSA - Aus der Sammlung der Stadt Wien" setzte er Gustostückerl aus mehreren Jahrzehnten in Bezug. Zu dem etwas sperrigen Titel sei Thalmair über einen vielzitierten Satz aus der Abhandlung über Metaphysik von Aristoteles gekommen: "Das Ganze ist mehr als die Summe einzelner Teile". Denn die vielfältigen Aufgaben eines Museums führten zu ständig neuen Konstellationen und wechselnden Bedeutungen. "Archivieren, kategorisieren und unter stets wechselnden Gesichtspunkten neu ordnen. Einzigartiges für das Publikum aufbereiten, Wert schöpfen und zeitgemäße Maßstäbe setzen. Dienst an der Gesellschaft leisten, öffentlich sein und gleichzeitig neue Öffentlichkeiten generieren" seien die Wesenszüge der Arbeit.

Thalmair setzte für "ba # b+a" die Metallskulptur "Platzhalter" von Sonia Leimer, die als Objekt in Istanbul einen Parkplatz frei halten sollte, in die Mitte des Raumes als Verbindung zu ausgeliehenen Kunstgegenständen. Im Kapitel Bürokratie finden sich an der Wand Absageschreiben der MA 7 an die Künstlerin, die schließlich ihr Werk als Schenkung anbietet. Der Katalog zur aktuellen Ausstellung, die von 8. September bis 13. Jänner 2018 läuft, wird am 17. Oktober präsentiert.

Zwtl.: Jubliäums-Fest am 7. September im Rathaus

Schon morgen, am 7. September, um 18 Uhr wird Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny die Ausstellung im MUSA offiziell eröffnen. Anschließenden steigt das 10-Jahre-MUSA-Fest in der Volkshalle im Wiener Rathaus. Der Eintritt durch die Sammlung ist frei, Gratisführungen stehen jeden Samstag, um 14 Uhr auf dem Programm.

Mehr Informationen: MUSA Museum Startgalerie Artothek, 1., Felderstraße 6-8, Telefon 01 4000 8400, www.musa.at (Schluss) heb

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz
Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
Stadtredaktion
01 4000-81081
www.wien.gv.at/rk

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/174/aom

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