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1. Jul 2011

Unauffällige Helfer im Mittelpunkt

 

Elero

 

Trotz Glasfassade angenehme Raumtemperaturen: Intelligent automatisierter Sonnenschutz bietet den Bewohnern Sichtschutz und sorgt dafür, dass sich die Wohnung nicht zu sehr aufheizt.

 

Damit die Lichtverhältnisse in der Wohnung stets angenehm bleiben, sorgen automatisierte Senkrechtmarkisen für die passende Beschattung.

 

Viel Glas, viel Tageslicht – die Eingangshalle der Neuen Messe mit dem filigranen Sonnenschutzsystem.

 

Wie automatisierter Sonnenschutz gläserne Architektur ermöglicht

Nicht zu warm, nicht zu kalt

EleroWährend der automatisierte Sonnenschutz bei Glasbauten nach außen hin vornehmlich in die Fassade integriert werden soll, um die Optik nicht zu stören, spielt er im Inneren des Gebäudes eine deutlich „vordergründigere“ Rolle: Hier geht es um die Sicherstellung angenehmer Raumtemperaturen. So müssen Lamellen oder Jalousien bei zu hoher Sonneneinstrahlung rechtzeitig geschlossen werden, um das Aufheizen der Räume zu verhindern. Die Befehlsgewalt obliegt dabei meist Wettersensoren – sie geben das Signal zum Schließen, sobald die Lichtintensität einen bestimmten Schwellenwert überschreitet. Dafür braucht es Antriebe, die den Sonnenschutz nicht nur gradgenau in Position bringen, sondern ihn auch zuverlässig halten. In der Neuen Messe Stuttgart etwa haben Econom-0-Antriebe diese Rolle inne: Sie sind im Eingangsbereich angebracht, der von einem konischen Glasdach überspannt wird. Da sich hier meist viele Besucher aufhalten, heizt sich der Raum im Sommer besonders schnell auf. Die Lösung der Architekten: textilbespannte Lamellen unter dem Glasdach, die auf die Befehle von Wettersensoren reagieren. Der Vorteil der Linearantriebe liegt in ihrer Präzision und hohen Haltelast: Mit einer Kraft von je 3.000 Newton bewegen sie die bis zu 7,5 Meter langen Lamellen gradgenau in die gewünschte Lage und halten sie exakt. An besonders heißen Tagen zum Beispiel werden die Lamellen in eine fast horizontale Lage gedreht, um eine großflächige Verschattung zu gewährleisten. Das dadurch gebildete Stoffdach unter dem Glas sorgt zudem dafür, dass im Sommer Kühlenergie eingespart werden kann. Im Winter hingegen halten rechtzeitig geschlossene Lamellen einen Teil der abstrahlenden Wärme im Gebäude und tragen zu einer zusätzlichen Wärmedämmung bei. So werden Sommer wie Winter angenehme Raumtemperaturen für die Messebesucher erzielt.

Verschattung nach Wunsch

EleroWeniger komplex als ein Gebäudeleitsystem, jedoch genauso effizient funktionieren Zentralsteuerungen, die speziell für größere Wohnanlagen und Gewerbebauten konstruiert wurden. Mit ihrer Hilfe lässt sich der Sonnenschutz zusätzlich zur übergeordneten Steuerung auch von jedem Nutzer selbst bewegen. Die Eigentumswohnungen an der Waldheimstraße in Zug sind ein Beispiel für den Einsatz einer solchen Wohnanlagensteuerung. Die Architekten konstruierten hier drei Gebäude mit imposanten Schiebefenstern in den einzelnen Apartments. Um den Lichteinfall und die Raumtemperaturen zu regulieren, griffen die Planer auf automatisierte Senkrechtmarkisen zurück – rund 500 elero-Antriebe bewegen sie nach der aktuellen Wetterlage. Damit aber auch die Bedürfnisse der einzelnen Bewohner berücksichtigt werden können, kommt die Zentralsteuerung Objecta zum Einsatz: An ihr sind ein Wind-, Regen- und Frostsensor pro Gebäude sowie ein Sonnensensor für jede Fassade angeschlossen. Diese Wetterwächter registrieren die jeweilige Wetterlage und geben die Messwerte an die Zentralsteuerung weiter. Hier sind bestimmte Schwellenwerte hinterlegt, nach denen die Senkrechtmarkisen positioniert werden. Für eine individuelle Regulierung können die Schwellenwerte aber auch von jedem Bewohner selbst angepasst werden. Dabei lässt sich die Automatik bei Bedarf sogar völlig ausschalten und der Sonnenschutz über einen Wandschalter steuern – Sicherheitsfunktionen wie Windschutz bleiben jedoch weiterhin aktiv.

Drinnen wie draußen leben

EleroZeitgenössische Wohnarchitektur setzt auf Offenheit. Familien würden die Natur am liebsten direkt ins Haus holen und Architekten – wenn sie es könnten – komplett auf Wände verzichten. Ein Wohnhaus in Ravensburg kommt diesem Ideal sehr nahe: Alexander Frangoul entwarf für sich und seine Familie ein zweigeschossiges Gebäude, dessen 17 m lange Glassfassade einen weitläufigen Blick auf die Natur bietet und im Erdgeschoss sogar komplett aufgefaltet werden kann. Den Rücken des Hauses bildet der Hauptbaukörper mit einer naturgrauen Verkleidung und klassischer Lochfensterfassade, davor erstreckt sich ein zweigeschossiger Glasvorbau mit dem Wohnbereich, der nach Süden in Richtung Garten ausbricht. Bei geöffneter Fassade erhält der Wohnraum so den Charakter einer überdachten Terrasse. Für ein angenehmes Raumklima sorgt eine freitragende Jalousieanlage, die 30 cm vor der Fassade angebracht ist. Der Architekt griff hierbei auf Aluminiumlamellen zurück, die sich mit ihren Blenden aus gebogenem Plexiglas nahtlos ins Gesamtbild einfügen. Die Jalousien bewegen sich nach der Wetterlage. Dafür sorgen Jalousieantriebe von elero, die von einer zentralen AeroTec-Einheit gesteuert werden. Ein Sonne-/Windsensor übermittelt seine Messwerte kontinuierlich an die AeroTec und stellt sicher, dass sich die Wohnung nicht zu stark aufheizt oder die Anlage bei starken Unwettern beschädigt wird.


Firma

elero GmbH <br>Antriebstechnik

elero GmbH
Antriebstechnik

Linsenhofer Straße 59-63
Beuren (D)
D-72660
Deutschland


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