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29. Sep 2017

StR Ludwig: Neue Brennpunkt°-Sonderschau: FRIERT EUCH NICHT

 

Von der menschlichen Körpertemperatur ausgehend führt die Ausstellung in immer kältere Gefilde - zu EistänzerInnen, Abenteuern am Polarmeer, zur Kryotechnik und zum absoluten Nullpunkt, um sich danach bei Themen rund um Kühlschränke, die energieschonende Kühlung von Gebäuden und Speiseeis wieder zu "erwärmen". Heute, Freitag, eröffneten Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Klaus Zimmel, Leiter der MA 34 sowie Gerhard Glinzerer, Präsident des Fördervereins "Brennpunkt - Museum der Heizkultur Wien", die neue Sonderschau "FRIERT EUCH NICHT". Extremschwimmer Josef Köberl stellte in einer mit Eis befüllten Badewanne seine Kälteunempfindlichkeit unter Beweis.

"Das Museum der Heizkultur Wien, das 2010 neu eröffnet wurde, präsentiert seine mittlerweile vierte Sonderschau. Wie auch bei den vergangenen, erfolgreichen Ausstellungen gibt es viele spannende und sehr gut aufbereitetet Informationen, die für alle Generationen interessant sind", so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

Zwtl.: Die Ausstellung im Überblick

Kälte, so lehrt die Physik, gibt es gar nicht - es handelt sich vielmehr um die Abwesenheit von Wärme. Insofern gibt es keinen Grund, sich vor der Kälte zu fürchten. Die "Reise unter Null" nimmt ihren Ausgang bei der Körpertemperatur des Menschen. Schrittweise geht es in der Ausstellung in immer tiefere Temperaturen. Wir begegnen Eistänzerinnen und Eistänzern, für die das Gefrorene ihre Bühne bedeutet, und Abenteurern, die den Weg zu den Polen suchen, und wir beobachten Forschende, die sich mit dem Schmelzen der Eisgletscher als Zeichen der Klimaerwärmung befassen. Eis beflügelt immer auch die Phantasie der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen: Noch im 18. Jahrhundert war etwa der Franzose Antoine Laurent de Lavoisier davon überzeugt, dass die Wärme ein eigener Stoff wäre. Eis und Kälte inspirierten um 1900 den österreichischen Ingenieur Hanns Hörbiger zu einer merkwürdigen Theorie, wonach das gesamte Weltall, außer der Erde, überwiegend aus Eis und Metall bestünde. Für weitumspannende Phantasien sorgt auch die sogenannte Kryotechnik, die sich im Temperaturbereich von unter -150° Celsius bewegt. Mit ihr ist es möglich, tiefgefrorene Embryonen aufzutauen und in die Gebärmutter einzupflanzen. Nach dem Erreichen des absoluten Nullpunkts von minus 273 °C führt die Ausstellung wieder in wärmere Gefilde und untersucht Hilfsmittel, mit denen künstliche Kälte erzeugt wird, wie Kühlhäuser und Eisschränke. Außerdem wird gezeigt, wie man energieschonend Häuser und ganze Städte in Zukunft kühlen wird. Zum Abschluss der Reise gibt es eine Visite bei jenen Eisexperten und -expertinnen, die ein besonders begehrtes Gefrorenes herstellen: das Speiseeis.

Zwtl.: Service - Erreichbarkeit, Öffnungszeiten, Eintrittspreise

Das barrierefrei gestaltete Museum befindet sich in 1120 Wien, Malfattigasse 4, und ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln (U4, U6 - Station Längenfeldgasse) zu erreichen.

Öffnungszeiten: Oktober bis Mai Montag bis Mittwoch 9-12 und 13-16 Uhr Sonntag 10-16 Uhr Führungen: jeweils 10:30 und 13.30 Uhr Gruppen ab zehn Personen - nach persönlicher Vereinbarung - auch außerhalb der Öffnungszeiten Geschlossen: Juni bis September sowie am 24.12., 31.12. und an gesetzlichen Feiertagen

Eintrittspreise: Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre: gratis Erwachsene: 5 Euro SeniorInnen, Studierende bis 27 Jahre, Präsenz- und Zivildiener, Menschen mit besonderen Bedürfnissen: 3 Euro Gruppen ab zehn Personen: 3 Euro

Die Ausstellung "Friert euch nicht - Eine Reise unter Null" wird von rapp&wimberger Kultur- und Medienprojekte (Wolfgang Meisinger und Christian Rapp) kuratiert. Für die Gestaltung zeichnet das Architekturbüro polar÷ (Margot Fürtsch, Siegfried Loos) verantwortlich, für die Ausstellungsgrafik Larissa Cerny.

Zahlreiche Leihgeber sowie die Sponsoren BDO Austria GmbH., Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft ERGE Beranek GmbH., Fachverband Maschinen & Metallwaren Industrie/Verband Zentralheizungs- und Lüftungsbau, Frauenthal Service AG, HERZ Armaturen Ges.m.b.H., HIRSCH Servo AG, KELAG-Kärntner Elektrizitäts-AG, HANS LOHR Gesellschaft m.b.H., Reflex Winkelmann GmbH, SHT Haustechnik AG, Synthos GmbH, UniCredit Bank Austria AG trugen maßgeblich zur Realisierung der neuen Sonderausstellung bei.

Weitere Informationen sind auch im Internet unter www.brennpunkt.wien.at und http://www.wien.gv.at/kultur/museen/brennpunkt/sonderausstellung/ zu finden. (Schluss) da

Rückfragehinweis:
Christiane Daxböck
Mediensprecherin StR Michael Ludwig
Tel.: 01/4000-81869
E-Mail: christiane.daxboeck@wien.gv.at

Sabine Weingartner
MA 34 - Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/4000-34101
E-Mail: sabine.weingartner@wien.gv.at

Reinhard Indrak
MA 34 - Brennpunkt° - Museum der Heizkultur Wien
Telefon: 01 4000-34966
E-Mail: reinhard.indrak@wien.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/174/aom

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OTS0102 2017-09-29/11:00


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