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29. Sep 2017

Neue Ziviltechniker(innen) für Wien, Niederösterreich und Burgenland - BILD

 

Architekt(inn)en und Ingenieurkonsulent(inn)en suchen nach der besten Lösungen auf dem aktuellen Stand der Technik und sind dabei nur ihren Auftraggebenden verpflichtet. Als äußeres Zeichen der staatlichen Befugnis und Beeidigung führen Ziviltechniker(innen) ein Siegel mit dem Bundeswappen der Republik Österreich. Neben der geistigen Dienstleistung, Planungstätigkeiten in technischen, naturwissenschaftlichen oder montanistischen Fachgebieten, sind Architekt(inn)en und Ingenieurkonsulent(inn)en berechtigt, Gutachten zu erstellen, treuhänderische, prüfende, überwachende Aufgaben (z.B. Projektmanagement, Bauaufsicht) zu übernehmen, Urkunden auszustellen, Auftraggeber(innen) zu beraten und sogar bei Behörden zu vertreten. Nachdem Ziviltechniker(innen) nicht ausführend tätig sind, unterliegen sie in ihren Entscheidungen keinen Interessenskonflikten. Diese Unabhängigkeit, die die konsequente Trennung von Planung und Ausführung ermöglicht, sichert Qualität und das beste Angebot für die Auftraggebenden.

150 neu vereidigte Ziviltechniker(innen) feiern im Architekturzentrum Wien ihre gemeinsame Standesvertretung. Nach dem Ziviltechnikerkammergesetz (ZTKG) ist die Kammer dazu berufen, die beruflichen, sozialen und wirtschaftlichen Interessen der Mitglieder zu fördern. Der Verfassungsrang gibt starke Unabhängigkeit. Präsident DI Peter Bauer betont: "Unsere Gesellschaft braucht Menschen, die selbstständig denken, Regeln hinterfragen und bereit sind, gemeinsam etwas zu verändern. In der Kammer der ZiviltechnikerInnen finden sich Verbündete. Wir vertreten die Anliegen unserer Mitglieder etwa in Kontakten mit der öffentlichen Hand, bei Austrian Standards und in der Öffentlichkeit. Wir wecken mit Themenschwerpunkten öffentliches Interesse."

"Wir wollen keine defensive Haltung einnehmen", ergänzt Vizepräsident Architekt DI Bernhard Sommer und weiter, "Wir bekämpfen Direktvergaben, unzulässige Rahmenverträge, zeigen Fehlentwicklungen auf, sei es die PPP-Finanzierung von Campusbauten oder technische Unsicherheiten bei der Handysignatur und haben Erfolg: etwa mit der Beilegung des Konflikts um das Stadthallenbad, oder durch zahlreiche Medienauftritte, von Ö1 bis ZIB2, die Öffentlichkeit generieren."

"Der offene Wettbewerb für geistige Dienstleistungen bringt im Vergleich zu klassischen Vergabeverfahren für die Beteiligten die bestmögliche Lösung der jeweiligen Aufgabe bei größtmöglicher Transparenz", sagt Architekt DI Christoph Mayrhofer, Vorsitzender der Sektion. Bemüht um Qualität in Architektur und Städtebau berät die Kammer der ZiviltechnikerInnen jährlich zahlreiche Auftraggeber(innen). "In jedem Ding steckt ein "Ing", überall ist Ingenieurleistung zu finden. Hinter jedem Ding, das wir im Alltag benutzen, steckt technisches Know-how", macht DI Michaela Ragossnig-Angst MSc (OU), Sektionsvorsitzende der Ingenieurkonsulent(inn)en auf die Vielfältigkeit der Einsatzgebiete und Befugnisse von Ziviltechniker(inne)n aufmerksam und bittet um verstärktes Engagement. "Die Kammer ist eine Plattform um sich zu vernetzen, auszutauschen und interdisziplinär zu agieren. Nutzen Sie diese Möglichkeit", appelliert Architekt DI Markus Taxer, Vorsitzender des Ausschusses Newcomer. Die Gastvorträge unterstreichen abermals die Wertigkeit der geistigen Dienstleistung. "Während der mathematisch geschulte Ökonom von einer Theorie ausgeht und die Schlussfolgerung aus dieser herleitet, geht der Techniker das Problem pragmatisch an, betrachtet es aus mehreren Perspektiven und sucht nach der bestens praktikablen Lösung", streut Ökonom Mag. Dr. Stephan Schulmeister den Ziviltechniker(inne)n Rosen. "Arbeit plus Zeit macht Leistung. Zusätzlich lohnt sich der interdisziplinäre Diskurs und Wissenstransfer", hebt Mag. Eva Maria Stadler, Professorin für Kunst und Wissenstransfer und Institutsvorständin für Kunst und Gesellschaft an der Universität für angewandte Kunst in Wien, die Zusammenarbeit von Architekt(inn)en und Ingenieurkonsulent(inn)en hervor.

Durch den Kammerabend führt Generalsekretärin Nina Krämer-Pölkhofer MSc und macht auf die nächsten Termine (alle zu finden auf [wien.arching.at] (http://wien.arching.at)) aufmerksam: die öffentlichen "[Stadt finden"-Fachdebatten] (https://www.ots.at/redirect/arching4) jeden 2. Montag im Monat, am 13. November sogar in Kooperation mit der Volksanwaltschaft, die [Kammervollversammlung] (https://www.ots.at/redirect/arching5) am 23. November 2017 sowie alle öffentlichen Sitzungen der Kammer der ZiviltechnikerInnen.

Weitere Bilder finden Sie [hier] (https://www.apa-fotoservice.at/galerie/10038/)

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Kammer der ZiviltechnikerInnen für W, NÖ und Bgld.
Nina Krämer-Pölkhofer, MSc
Generalsekretärin
nina.kraemer@arching.at
T: +43 1 5051781-15
M: +43 664 1316428

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1443/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0224 2017-09-29/15:54


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