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13. Aug 2017

Ludwig/Prokop: Ottakring im Fokus der Stadterneuerung

 

"Moderne Lebensqualität in alten Stadtvierteln" ist das Motto der Blocksanierung. Um die Lienfeldergasse in Ottakring startete eine Sanierungsoffensive, die sich neben einer Verbesserung des Wohnhausbestandes auch die Attraktivierung von Geschäftsstraßen und eine Aufwertung des öffentlichen Raumes zum Ziel gesetzt hat.

"Die Blocksanierung steht für eine nachhaltige Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität, die über das einzelne Gebäude und Grundstück hinausgeht. Denn wenn große Bereiche in Häuserblöcken erneuert und attraktiver gestaltet werden, bedeutet das nicht nur eine Steigerung der Lebensqualität für die dort ansässige Bevölkerung, sondern auch wichtige Impulse für das lokale Wirtschaftsleben", erklärt Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

"Seit meinem Amtsantritt als Bezirksvorsteher ist die Blocksanierung ein fixer Bestandteil unserer Arbeit. Wie zuletzt im Grätzel der Roseggergasse haben wir auch in allen anderen Blocksanierungsgebieten immer begleitende Maßnahmen, Erneuerungen und Sanierungen von Straßen und Parkanlagen gesetzt bzw. kleinräumige Verweilzonen errichtet. Mein Dank geht nicht nur in Richtung der Stadt Wien für die ausgezeichnete Förderung, sondern auch an alle EigentümerInnen, die das Angebot angenommen haben und Ottakring damit wieder als gesuchte Adresse fürs Wohnen aufgewertet haben", ergänzt Bezirksvorsteher Franz Prokop.

Zwtl. Neuer Impuls für Ottakring

Nordöstlich der U3 Endstelle und S-Bahn-Station Ottakring startete der wohnfonds_wien, gemeinsam mit dem Bezirk eine Offensive zur Stadterneuerung. Sechs Baublöcke mit über 100 Liegenschaften wurden als Blocksanierungsgebiet ausgewählt und stehen nun im Fokus der Initiative. Das Gebiet befindet sich an der Wilhelminenstraße zwischen der Seitenberggasse im Westen und der Redtenbachergasse im Osten.

Zurzeit erfolgt eine detaillierte Bestandsaufnahme durch ein Architektenteam. Im Anschluss werden detaillierte Maßnahmen und Vorschläge erarbeitet. Danach startet die konkrete Umsetzung der Blocksanierung, die mit einer Nachbearbeitungsphase bis 2021/22 laufen wird.

Zielsetzungen der Blocksanierungsuntersuchung •Ankurbelung der Sanierungstätigkeit •Schaffung von zusätzlichem Wohnraum (Dachgeschoßausbau, Innenhöfe) •Aufzeigen von neuen Wegen für die Kombination von Wohnen mit gewerblicher Nutzung bzw. Transformation in ein Gebiet mit überwiegend Wohnnutzung •Aufwertung des öffentlichen Raumes, insbesondere der Degengasse und der Wilhelminenstraße •Attraktivieren der Erdgeschoßzonen in der Wilhelminenstraße als Geschäftsstraße •Steigerung der Lebensqualität für alle Bewohner und Bewohnerinnen im Stadtteil

Das Gebiet ist geprägt von einer durchwachsenen Bebauung mit unterschiedlichen Gebäudehöhen auf kleinteiligen Parzellen. Ebenso vielfältig - von Gewerbeflächen bis Grünräumen - ist die Nutzung der Innenhöfe. Leerstehende Lokale und unattraktive Straßenräume bieten Potential für eine nachhaltige Aufwertung des gesamten Gebietes.

Seit 2005 wurden im 16. Bezirk bereits geförderte Sanierungen im Umfang von rund € 324 Millionen Gesamtbaukosten fertiggestellt. Rund € 233 Millionen Fördermittel (Landesdarlehen und Zuschüsse) wurden dafür zur Verfügung gestellt. Über 7.200 Wohnungen haben davon profitiert.

Zwtl. Liegenschaftsübergreifende Sanierung

Blocksanierung bedeutet die liegenschaftsübergreifende gemeinsame Sanierung von mehreren, selbstständigen Wohngebäuden. Das primäre Ziel ist, eine nachhaltige Entwicklung für Baublöcke sicherzustellen, städtebauliche Defizite zu beseitigen und gleichzeitig bewohnerorientierte Infrastruktur zu schaffen.

Im Rahmen eines liegenschaftsübergreifenden Entwicklungskonzeptes werden Anreize für Sanierungen geschaffen, um Impulse für stadtteilbezogene Strukturverbesserungen zu setzen. Zu diesem Zweck beauftragt der wohnfonds_wien jährlich zwei bis vier Fachteams mit der Entwicklung von Blocksanierungskonzepten, um möglichst viele Sanierungs- und Neubauprojekte im Sinne der Zielsetzungen der Stadtplanung und Stadtentwicklung zu initiieren.

Zwtl. AnsprechpartnerInnen

Der wohnfonds_wien beauftragt und koordiniert alle Blocksanierungsaktivitäten und betreut die einzelnen Sanierungsprojekte. Die MitarbeiterInnen der wohnfonds_wien beraten HauseigentümerInnen und ihre Verwaltungen:

wohnfonds_wien fonds für wohnbau und stadterneuerung Lenaugasse 10 1082 Wien Tel.: (01) 403 59 19 - 0 E-Mail: office@wohnfonds.wien.at www.wohnfonds.wien.at

Blocksanierungsbeauftragte: Raumkunst ZT GmbH Architektin DIin Christine Diethör Architekt DI Harald Fux Mondscheingasse 7/1 1070 Wien Tel.: (01) 956 98 38 E-Mail: office@raumkunst.at

Lokale Anlaufstelle für Fragen, Anregungen und Wünsche von BewohnerInnen, Wirtschaftstreibenden und interessierten HauseigentümerInnen: Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*7/8/16) 1160 Wien, Haberlgasse 76 Tel.: (01) 406 41 54 E-Mail: gb16@gbstern.at www.gbstern.at (Schluss) da

Rückfragehinweis:
Christiane Daxböck
Mediensprecherin Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig
01/4000-81869
christiane.daxboeck@wien.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/174/aom

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