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19. Jul 2011

Kapillaraktive Platten für optimales Raumklima

 

Xella Porenbeton
 
Mineralischen Dämmplatten Ytong Multipor - Das Museum überzeugt durch anspruchsvolle Architektur und eine Innendämmung, die für die hochkarätigen Exponate ein perfektes Raumklima gewährleistet.
  Rudolf Höhenwarter Ytong Multipor-Key Account Manager  



Neues Museum am Bergisel mit Innendämmung von Ytong Multipor


Das neue Museum am Bergisel von stoll.wagner zeichnet sich nicht nur durch anspruchsvolle Architektur, sondern auch durch einen hervorragend ausgeglichenen Feuchtigkeitshaushalt aus, der für die hochkarätigen Exponate, insbesondere das Riesenrundgemälde, von höchster Bedeutung ist. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde die mineralische Innendämmung Ytong Multipor verwendet, die gerade bei sehr sensiblen Bauaufgaben effektiv eingesetzt werden kann. Mit den besten bauphysikalischen Eigenschaften ausgestattet, zählt Ytong Multipor zu den favorisierten Dämmprodukten insgesamt.

Am 12. März 2011 wurde das neue Museum am Bergisel feierlich eröffnet, ein Beispiel gelungener zeitgenössischer Architektur, die es versteht eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft zu schlagen. Für den Entwurf und die Realisierung des Projektes zeichnet sich das Innsbrucker Architekturbüro stoll.wagner als Generalplaner verantwortlich. Die Architekten setzten sich 2006 mit ihrer Idee in einem EU-weiten Wettbewerb unter 80 Projekten durch. Die Umsetzung erfolgte in Beton-Massivbauweise, wobei die Wände als Energiespeicher für die Heizung und Kühlung eingesetzt werden. Die Architekten legten dazu großes Augenmerk auf die Ausführung der Außenansicht in hochwertigster Sichtbeton-Qualität. Eine Innendämmung, die den raumklimatischen Anforderungen gerecht wird, bildete dafür die Voraussetzung. Für die Erarbeitung eines bauphysikalischen Konzeptes wurde das erfahrene Büro Bauphysik Prause beauftragt, das die notwendigen bauphysikalischen Lösungen unter Einbindung der innovativen kapillaraktiven Mineraldämmung Ytong Multipor realisierte.


Höchste Ansprüche an Architektur


Die Mehrzweckarchitektur hat gleich mehrere Funktionen zu erfüllen. Beispielsweise schafft sie eine Verbindung zum historischen Kaiserjägermuseum und der Dauerausstellung zur Kulturgeschichte Tirols. Als Highlight der Ausstellung gilt das Riesenrundgemälde, das auf 1.000 Quadratmetern in einer 360-Grad-Ansicht den Tiroler Freiheitskampf vor der Kulisse Innsbrucks zeigt. Um die entsprechenden Bedingungen für die gezeigten Kunstwerke zu schaffen, war es neben der architektonischen Inszenierung auch eine große bauphysikalische Aufgabe, der sich der Wiener Experte DI Walter Prause annahm. „Die besonderen bauphysikalischen Herausforderungen am Projekt Museum Bergisel beziehungsweise am Tirol Panorama waren sicherlich die Komplexität der Planungsaufgabe, sowie die geforderte Klimakonstanz bei Ausfall der feuchteregulierenden Klimaanlage während eines vollen Besuchstages. Das Rundgemälde sollte auch dann bei voll aufrechtem Publikumsverkehr im geforderten Luftfeuchte-Temperaturbereich bleiben, um keinen Schaden zu nehmen“, resümiert der Bauphysik-Experte.


Kapillaraktive Mineraldämmplatten schaffen ideales Raumklima


Der erforderliche Feuchtehaushalt kann entweder durch spezielle Sorptions-Materialien oder durch die verwendeten kapillaraktiven Kalziumsilikat-Dämmplatten erreicht werden, hält Prause fest. „Mineralische Dämmplatten haben günstige Sorptions- und Desorptions-Eigenschaften, können also die durch den Publikumsbesuch ansteigende Raumluftfeuchte rasch aufnehmen sowie später wieder abgeben und damit das Hallenklima beziehungsweise das unmittelbare Umfeld des Rundgemäldes weitgehend klimakonstant halten.“ Für die Umsetzung dieser speziellen Anforderungen wurden Ytong Multipor Mineraldämmplatten ausgewählt. Prause dazu: „Für Ytong Multipor lag zum Entscheidungszeitpunkt bereits eine überzeugende materialtechnologische Dokumentation mit den dazugehörigen Laborergebnissen und Prüfberichten vor. Weiters waren die Mineraldämmplatten als Vormauerung gut in die architektonische Planung und die Bauausführung integrierbar.“ „Bei Rundbauten ist das Einbringen der Leitungen in den Dämmstoff eine besondere Herausforderung“, skizziert Ytong Multipor-Key Account Manager Rudolf Höhenwarter den Aufwand hinter diesem Projekt.


Optimales Produkt für temporär genutzte Gebäude


Gerade für nur temporär genutzte Bauten wie Museen, Kirchen oder öffentliche Gebäude, eignen sich die Ytong Multipor Mineraldämmplatten besonders gut. Der große Vorteil liegt darin, dass damit die Außenwände von innen ohne zusätzliche Dampfsperre gedämmt werden und auch ein rasches Aufheizen der Räume ermöglicht wird. Für das Projekt Museum am Bergisel waren für die Wahl dieses Produkts aber auch weitere Eigenschaften ausschlaggebend. Dazu gehört die Unbrennbarkeit des Dämmstoffes, der auch im Brandfall nicht mitbrennt, sowie die Vorteile, dass weder Rauchentwicklung noch brennendes Abtropfen entstehen können. Außerdem schützt die Mineraldämmplatte als massiver Dämmstoff vor direkter Feuchtigkeit und reguliert den Feuchtigkeitshaushalt auf natürliche Art, ohne dabei selbst Gefahr zu laufen, selbst vollgesogen zu sein. Diese Faktoren sind insbesondere für ein Museum von entscheidender Bedeutung.


Ytong die Nummer 1 im südosteuropäischen Raum


Alle Aktivitäten Österreichs (Xella Porenbeton Österreich GmbH) und der Landesgesellschaften in den südosteuropäischen Staaten Bosnien, Slowenien, Kroatien, Serbien und Kosovo werden unter dem Dach der Xella Baustoffe Alpe-Adria von der Zentrale im niederösterreichischen Loosdorf koordiniert und gesteuert. Mit rund 400 Mitarbeitern in dieser Region ist die Marke Ytong (Porenbeton) Marktführer. Die Xella-Gruppe beschäftigt weltweit etwa 6.800 Mitarbeiter und erlöste im Jahr 2009 einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro. 


  Claus Steiner
Geschäftsführer Xella
Porenbeton Österreich
  DI Walter Prause
ZT-Kanzlei
Bauphysik
 
Herr Steiner und Herr Prause

Firma

Xella Porenbeton Österreich GmbH

Xella Porenbeton Österreich GmbH
Wachaustraße 69
Loosdorf/Melk
A-3382



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