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9. Okt 2017

FUTURE undone. Über die Zukunft des Museums und das Museum der Zukunft

 

Welche Bedeutung werden Museen in Zukunft haben? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des postgradualen Lehrgangs an der Universität für angewandte Kunst befassen sich in der aktuellen Ausstellung mit Beziehungen und Konflikten zwischen Museen und Gesellschaft. FUTURE undone erforscht Museen als Speicher, Erinnerungsorte und öffentliche Räume und thematisiert seine Ökonomien. Es zeigt historische und aktuelle Utopien, Reklamationen, Proteste, Visionen und Träume. Mit Ausstellungsobjekten, einem Public Program und Aktionen im öffentlichen Raum lädt FUTURE undone dazu ein, über das Museum der Zukunft und die Zukunft des Museums nachzudenken.

Bei FUTURE undone geht es um das Experiment einer Fiktion, sich mit noch unbekannten Zukünften auseinanderzusetzen. Die Versuchsanordnung im Ausstellungsraum spielt mit einem imaginären Zukunftsszenario: Die Schule der Archäutopie (Archäologie und Utopie) wird gegründet, die Zukunfts- und Utopievorstellungen früherer und gegenwärtiger Gesellschaften anhand materieller Spuren der Vergangenheit untersucht. Archäutopie soll einen anderen Blick auf die Gegenwart ermöglichen, um Veränderung voranzutreiben: In ferner Zukunft stößt eine Archäutopin auf die in Kisten verpackte Ausstellung aus dem Jahr 2017 und versucht sich an einer Bestimmung und Kategorisierung der rund 50 Objekte. Darunter befinden sich Kunstwerke verschiedener Gattungen (Videos, Zeichnungen, Modelle, Fotografien etc.) Die Gedanken der Archäutopin während des "Entpackens" begleiten durch die Ausstellung, mit silberner Schrift kenntlich gemacht.

Die Ausstellung wird ergänzt um eine Veranstaltungsreihe, den sogenannten Archäutopischen Untersuchungen: Wie kann das, was woanders schon funktioniert, für das Museum erprobt und gelernt werden? Gemeinsam mit ExpertInnen und BesucherInnen werden Wünsche und Strategien skizziert. Das Programm ist ein Plädoyer für eine intensivere inhaltliche Zusammenarbeit zwischen Museen, anderen Einrichtungen und AkteurInnen. Termine: https://futureundone.at/public-program/

Mobiles Forschungslabor: Bewegtes Museum Das "Bewegte Museum" trägt zentrale Fragestellungen von FUTURE undone in die Stadt. Als mobiles Forschungslabor, Vermittlungsinstrument und Akteur zugleich lädt das Bewegte Museum PassantInnen und BesucherInnen anderer Institutionen zum Austausch ein. Dialogische performative Interventionen der Klasse für Kunst und Kommunikative Praxis der Universität für angewandte Kunst Wien und künstlerische Arbeiten sind Teil des Programms. Bestückt mit Stimmungsbildern, Tonspuren, Forderungen, Wünschen und neuen Dingen kehrt das Bewegte Museum nach den Aktionen in den Ausstellungsraum zurück. Termine: https://futureundone.at/programm/

Die Ausstellung FUTURE undone ist vom 10.10. bis zum 29.10.2017 täglich von 12 bis 20 Uhr im Angewandte Innovation Laboratory (AIL), 1., Franz-Josefs-Kai 3, zu sehen. Sie ist ein Projekt des /ecm-Masterlehrgangs für Ausstellungstheorie und -praxis an der Universität für angewandte Kunst Wien und wird von den 24 TeilnehmerIinnen kuratiert.

Fotos zum Download: https://futureundone.at/presse/ Fotocredit alle: ecm/Angewandte

Rückfragehinweis:
Julia Rüdiger und Karina Karadensky
T: +43(0)650-9804908 und +43(0)664-4581387
E: presse@futureundone.at
www.futureundone.at
www.dieangewandte.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/947/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

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