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Bauen heute
Neubau für das Stadtspital Dornbirn
 
Innen:
Im Inneren reihen sich um das grosszügig dimensionierte Atrium, auf zwei Etagen die Büro- und Verwaltungsräume. Das schmale, glasgedeckte Atrium sorgt für eine natürliche Beleuchtung im Inneren des Gebäudes und damit es sich nicht zu sehr aufheizt, hat es einen innenliegenden, hochreflektierenden Sonnenschutz.
 
Blick in das Atrium, doppelgeschossig umgeben von Büroräumen.
 
Der helle und einladende Innenhof ist ein Ort der Kommunikation und der Sichtbeziehungen. Aus jedem Bürozimmer kann man den Blick nach draussen, aber auch in das Atrium schweifen lassen, da die Räume zum Innenhof hin verglast sind. Um aber für die gewünschte Intimität und Rückzugsmöglichkeit zu sorgen, sind in den Zimmern gelbe und grüne Jalousien zum Innenhof angebracht, die raumhoch heruntergezogen werden können.

Die Büros sind geprägt durch viel Tageslicht, edle Materialien und freundlich wirkende Farben. Der Bodenbelag ist rostrot und schafft ein warmes Ambiente, ebenso die variablen Trennwände der Büros, die aus Kastanienholz sind. Die creme-weiss getönten Brüstungen der umlaufenden Galerie im Atrium sehen durch die Farbwahl äusserst elegant und dezent aus.

 
Der Neubau bietet Panoramablicke über die Stadt und innere Durchsicht nach allen Seiten.
 
Energie:

In dem Neubau des Verwaltungstrakts ist zu einem überwiegenden Anteil eine Büronutzung gegeben. Insgesamt ergibt sich eine 1913 m² zu beheizende und kühlende Nettonutzfläche. Das entwickelte Gebäude-Klimakonzept ist wesentlich auf einer hochwertigen Qualität von Fassade, Dach und Boden aufgebaut und bindet die zentrale 2-geschossige Halle über die Luftführung kostengünstig in die Raumklimatisierung mit ein: definierte Überströmung der Abluft aus den Büroräumen in die Halle, entsprechende Hallentemperierung/ -klimatisierung. Die Halle wird zum Grossteil passiv über Speichermassen und Nachtlüftung gekühlt.

Merkmale, die sich positiv auf den Energieverbrauch auswirken:

  1. Gute Gebäudehüllenqualität hinsichtlich Dämmstärken, Verglasungsqualität und Gebäudedichtigkeit (Verglasung 0,7 W/m²K)
  2. Sonnenschutz. Ausserdem werden die Büros in doppelschaliger Fassade gut hinterlüftet
  3. Fussbodenheizung/-kühlung über Register in Estrich, Bodenbelag mit sehr geringem Wärmewiderstand R < 0.1 m²K/W
  4. Kontrollierte Be-/Entlüftung mit Wärme-/Feuchterückgewinnung aus der Abluft. Hoher Nutzerkomfort durch mechanische Belüftung, geringerer Lärm- und Schmutzeintrag
  5. Nutzung der Feuchtegewinne in der Halle durch die Bepflanzung der Wärmegewinne bei Sonneneinstrahlung sowie der gegebenenfalls kühleren Hallensituation im Sommer über die Wärme- und Feuchterückgewinnung der Lüftung.
 
Verbindungssteg zum alten Spitalgebäude
Fotos: © Schweizer Baudokumentation
 
Technische Daten

Nutzfläche
3.438 m²
 
Umbauter Raum
19.460 m³
 
Gutachterverfahren 1. Preis
1999
 
Planungsbeginn
2000
 
Baubeginn
2002
 
Fertigstellung
2005
 
Baukosten gesamt
¿ 10 Mio. exkl. Umsatzsteuer
 
Baukosten/m² durchschnittl.
¿ 2.909.¿/ m²
 
Baukosten/m³ durchschnittl.
¿ 514.¿/m³
 

 

Pläne


Erdgeschoss
 
1. Obergeschoss
 
2. Obergeschoss
 
3. Obergeschoss
 
Südansicht
 
Westansicht
 
Längsschnitt
 
Querschnitt
 
 
 
 
 
 
 

 

 


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