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Bauen heute

Neubau von Kindergarten und Café in Langenegg



Der Ortskern von Langenegg ist - historisch bedingt - wenig artikuliert und wird durch eine Gruppe öffentlicher Gebäude gebildet. Ein neuer Kindergarten und ein Café, ergänzt durch Einrichtungen für Jugend, Vereine und Sport, sollen, so verlangte es die Wettbewerbsausschreibung, den Ortskern stärken.



Der Kindergarten (Eingangsbereich)

Die Freiflächen auf denen die beiden Gebäude errichtet wurden, geben unterschiedliche Blickrichtungen frei. Es findet ein Wechsel der Sichtbeziehungen vom nördlichen Hangblick hin zum südlichen Panoramablick statt. Der Kindergarten und das Café nehmen mit Ihrer Ausrichtung Bezug auf die vorherrschenden Blickrichtungen.

Der Kindergarten begrenzt einen neuen Platz, welcher das tiefer am Hang liegende Schulareal mit den höher gelegenen Flächen verbindet. Das Foyer des Kindergartens verlängert diese Blickachse in den Innenraum. Dieser zentrale Erschließungsraum sowie die geschützte Eingangsnische sind den traditionellen Bauten nachempfunden. Die Verwendung von unbehandelter Weißtanne als Baumaterial für den Innenausbau und für die Fassade, ist begründet mit der traditionellen, lokalen Baukultur. Die ausschließliche Verwendung von nur einem Baumaterial erfordert große gestalterische Disziplin und fördert dadurch die Entstehung von Konstruktionen und Detaillösungen von besonderer Klarheit. Die sinnliche Qualität des unbehandelten Holzes wird ergänzt durch messbare Kriterien wie schadstofffreier Raumluft und einer ausgezeichneten Ökobilanz.

Das Café mit seinem fast vollverglastem Untergeschoss. Die massive erste Etage scheint auf dem Glas zu schweben.

Das Café liegt an einem Hang und ist, damit es eine gerade Standfläche hat, auf einen Sockel gebaut. Die gesamte Fassade des Cafébereiches im Erdgeschoss besteht aus grossen Glasflächen. Dadurch und durch die Positionierung des Gebäudes haben die Gäste des Cafés einen wunderbaren Panoramablick.
In der ersten Etage des rechteckigen Gebäudes befinden sich Büroräume. Auch dort gibt es in jedem Zimmer grosse, raumhohe Fenster. Die restliche Fassade hat, genau wie der Kindergarten, eine horizontale Holzverschalung.

Durch den Gebäudetypus mit Sockel, transparentem Erdgeschoss und Kopfbau erhält das Gebäude sein besonderes Erscheinungsbild und setzt neue Akzente auf dem einst leeren Platz.

Strassenansicht des Cafés

Objektdaten


Objekt
6841, Langenegg (Vorarlberg)

Architekten
Fink & Thurnher, Bahnhofstrasse 7,
6900 Bregenz
office@fink-thurnher.at

Bauherr
Gemeinde Langenegg, Bach 127,
6941 Langenegg

Wettbewerb
Dezember 2002

Baubeginn
Januar 2003

Fertigstellung
September 2004

Umbauter Raum Kindergarten
3260 m³

Umbauter Raum Café
1420 m³

Nutzfläche Kindergarten
667m²

Nutzfläche Café
327m²

Nutzungen
Kindergarten, Spielgruppe, Jugendraum Musikproberaum

Statik
Gruppe Bau Dornbirn Steinebach 13,
6850 Dornbirn

HLS Planung
E-Plus, Impulszentrum Bregenzerwald 1135, 6863 Egg

Elektroplanung
Andreas Hecht, Hörnlingerstrasse 11a,
6830 Rankweil

Bauphysik
Lothar Künz, Marktstrasse 3,
6971 Hard

Ökologische Beratung
Firma Spektrum, Lustenauerstrasse 64, 6850 Dornbirn

Generalunternehmer
Dragaschnig, Brittenberg 206,
6867 Schwarzenberg

Zimmerei
Kaspar Greber, Ellenbogen 632 ,
6870 Bezau

Baukosten
1.600.000,-- Nettobaukosten

Fotos dieser Seite
Robert Fässler

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