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Fragen zum Eigentum

Das Alleineigentum

Haus und Boden sind im Eigentum des Bauherrn. Umbauten, Anbauten, Renovationen, Landverkauf können weitgehend nach eigenem Entschluss durchgeführt werden.

Das Stockwerkeigentum

Der Bauherr hat ein Miteigentum an einem Gebäude, mit dem das Sonderrecht verbunden ist, bestimmte Teile (seine Wohnung z.B.) ausschliesslich zu benutzen. Sein Miteigentum wird in Wertquoten aufgeteilt, nach denen sich in der Regel auch seine finanzielle Beteiligung in bezug auf Betrieb, Unterhalt und Renovation der Gemeinschaftsanlagen richtet.

Es steht ihm frei ¿ sofern die Eingriffe nicht das Gebäude beeinflussen ¿ seinen Anteil zu renovieren, umzubauen usw..

Äussere Veränderungen und Renovationen sowie Arbeiten an den gemeinschaftlichen Anlagen brauchen einen Mehrheitsbeschluss.

Das Stockwerkeigentum ist veräusserlich und vererblich und kann hypothekarisch belastet werden.

Das Baurecht

Der Bauherr baut auf Land, das einem Dritten gehört und das ihm auf eine bestimmte Zeit, in der Regel 100 Jahre, «vermietet» wird.

Er muss das Land nicht kaufen, nur verzinsen. In dieser Zeit kann der Baurechtszins periodisch dem jeweiligen Verkehrswert des Baulandes angepasst werden.

Er braucht weniger Barmittel zur Finanzierung seines Projektes, hingegen weicht schlussendlich die Höhe der Verzinsung (Hypothekarzins und Baurechtszins) kaum von derjenigen des Alleineigentums ab.

Der Baurechtgeber kann im Hinblick auf Überbauung und Gestaltung und spätere Änderungen Auflagen machen.

Nach Ablauf des Baurechtes gehen Bau und Anlagen in das Eigentum des Baurechtgebers über. Dieser hat dem Bauberechtigten eine angemessene Entschädigung zu leisten.

Das Baurecht kann vom Baurechtnehmer veräussert und hypothekarisch belastet werden.

Die Genossenschaft

Die Bau- und Wohngenossenschaft ist eine «Interessengemeinschaft», die für mehrere Parteien baut und durch grössere Stückzahlen günstigere Baukosten erzielt.

Die Genossenschaft kann Wohnungen, Einfamilienhäuser usw. den Genossenschaftern vermieten, im Baurecht oder im Stockwerkeigentum verkaufen, und zwar auf der Basis der Selbstkosten unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Selbsterhaltung der Genossenschaft. Jede Spekulation mit Bauland oder Wohnhäusern ist normalerweise ausgeschlossen.

Das Genossenschaftskapital wird durch Anteilscheine, die jedes Mitglied zeichnen muss, beschafft.

Für die Verbindlichkeiten der Genossenschaft haftet nur das Genossenschaftsvermögen. Jede persönliche Haftung des Genossenschafters ist ausgeschlossen.

Das Konsortium

Eine Gruppe von Bauherren mit gleichen Interessen kann einen Konsortialvertrag eingehen, um gemeinsamen Wohnraum zu bauen, der für Eigengebrauch oder Verkauf vorgesehen ist. Auch hier ist das Risiko verteilt, und durch grössere Stückzahl können Einsparungen erzielt werden.

Das Konsortium hat keine Beschränkung in bezug auf Gewinn und Spekulation.

 

 


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