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4. Jul 2008

Uretek Deep Injections:

 

Verbesserung des Untergrundes (von Bauwerken) durch Injektion der Spezialkunstharze. Diese dehnen sich aus und verdichten den zu verfestigenden Untergrund. Die Methode wird zur Erhöhung der Tragfähigkeit des Untergrundes angewendet, bei bereits eingetretenen Setzungen, wie auch präventiv bei schlechten Bodenverhältnissen.

 

 

 

 

 

 

 

Setzungen können verschiedene Ursachen haben. Die häufigsten darunter sind:

- Austrocknung der oberen Bodenschichten
- Rohrbrüche und undichte Kanalisationsleitungen
- Aushubarbeiten neben dem Gebäude
- Ungenügende Fundamentstrukturen
- Schüttungen
- Weitere Ursachen

Austrocknung der oberen Bodenschichten

Während den langen Trockenperioden verdampft das normalerweise im Baugrund enthaltene Wasser, was in einigen Fällen zu einer Reduktion des Bodenvolumens führen kann. Diese Schrumpfung erfolgt nie gleichmässig, einerseits aufgrund der nicht einheitlichen Beschaffenheit des Baugrundes, anderseits weil das Gebäude selbst verhindert, dass die Wärme der Sonnenstrahlen den Baugrund direkt und gleichmässig erreichen.

Dies führt zum Verlust des Spannungsgleichgewichts und folglich zu mehr oder weniger stark ausgeprägten Setzungen und Schäden (1). Eine ähnliche Wirkung kann auch durch Pflanzen mit besonders weitreichendem Wurzeln in unmittelbarer Nähe des Hauses hervorgerufen werden, die dem Baugrund Wasser entziehen. Ein häufiger Grund ist die Veränderung des Grundwasserspiegels in der Umgebung (2).

In vielen Fällen tritt der Effekt dieser Faktoren erst nach längerer Zeit ein, was die Ermittlung der Ursache erschwert.

Rohrbrüche, undichte Kanalisationsleitungen

Eine häufige Ursache von Setzungen ist der Wasseraustritt aus unterirdischen Leitungen, die ein Auswaschen des Baugrundes hervorrufen (3).

Der Zufluss von Flüssigkeiten, selbst in den nicht direkt an das Gebäude angrenzenden Bodenbereichen, kann zur Quellung des Baugrundes führen und dadurch die mechanischen Widerstandseigenschaften des Bodens zerstören: das Gründungsmaterial ist nicht mehr in der Lage, das auf ihm lastende Gewicht gleichmässig zu tragen, was zu differentiellen Setzungen führen kann.

Ebenso kann der Baugrund bereits durch minimale Einsickerungen von (nicht gut eingedämmtem) Oberflächenwasser plastisch werden, was eine Reduktion seiner Widerstandseigenschaften zur Folge hat.

Aushubarbeiten neben dem Gebäude

Sofern keine geeigneten Sicherungsmassnahmen getroffen werden, können Aushubarbeiten in nächster Nähe von Gebäuden, vor allem bei nicht kohäsiven Sand- und Kiesböden, markante Setzungen verursachen (4).

Eine präventive Analyse aller potentiellen Senkungsursachen - von der Beschaffenheit des Bodens bis zum Vorhandensein von Grundwasser oder der Art und Tiefe der Fundamente - ist für die Ausarbeitung einer geeigneten Lösung zur Baugruben- oder Böschungssicherung von grundlegender Bedeutung.

Ungenügende Fundamentstrukturen

Das unzureichende Verhältnis zwischen dem über das Fundament auf den Baugrund ausgeübten Druck und der zulässigen Bodenbelastung ist ein häufiger Grund für Setzungen.

Tonige Böden reagieren auf Belastungen ausgesprochen langsam und erreichen den Gleichgewichtszustand in Zeiträumen, die mehr als ein Jahrzehnt betragen können.

Bei der Bestimmung der Setzungsursachen ist deshalb besonders sorgfältig darauf zu achten, dass die langsamen Setzungen nicht unterschätzt und jene Ursachen, deren Auswirkungen bereits nach kurzer Zeit deutlich sichtbar sind, nicht überschätztwerden.


Schüttungen

Wird der Boden während der Bauzeit eines Gebäudes bewegt, d.h. vorübergehend entfernt und wieder aufgeschüttet,verliert er seine Tragfähigkeit, d.h. er wird aufgelockert. Bei Wiederbelastung können differentielle Setzungen auftreten, welche starke Risse an Bauwerken verursachen (vor allem mittel- und längerfristig, auch nach über zehn Jahren).


Weitere Ursachen

Hangbewegungen, diese müssen weiträumig untersucht werden.
Veränderungen des Wasserhaushalts und der Wasserabflussrichtungen, die beispielsweise durch Bauarbeiten in der Nähe des betreffenden Gebäudes bedingt sein können.
Unterschiedliche Abmessungs- und Tiefenwerte des Fundaments an verschiedenen Gebäudeteilen, die direkt von den bei der Planung angewandten Richtlinien abhängen.
Ein fehlendes Fundamentsystem, vor allem bei historischen Gebäuden oder Gebäuden, deren einzelne Teile zu unterschiedlichen Zeiten errichtet wurden.
Die durch den ans Gebäude angrenzenden Grund verursachte Belastung, wenn beispielsweise Ziergärten angelegt werden.
Vom Schwerverkehr oder von Maschinen verursachte Vibrationen.
Ungleichmässige Verdichtung des Fundamentuntergrundes, bedingt durch unterschiedlichen Konsolidierungsgrad.
Böden unterschiedlicher Zusammensetzung.

Firma

URETEK Injektionstechnik GmbH
Mooslackengasse 17
Wien
A-1190


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