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3. Mai 2006

IC Market Tracking® Fenster

 

Seit die Talsohle im österreichischen Fenstermarkt 2002 erreicht wurde, konnte nun schon zum dritten Mal in Folge ein positives Wachstum verzeichnet werden. Mit 0,4% in Menge bzw. durch die Erhöhung der Durchschnittspreise 1,5% in Wert sind die Zuwachsraten zwar noch ausgesprochen bescheiden, aber die Entwicklung geht deutlich in die richtige Richtung. Für die kommenden Jahre prognostiziert die neueste Studie der Interconnection Consulting Group weitere wertmäßige Steigerungen von über 3%. Zu verdanken ist dieser Aufschwung neben der allgemeinen Trendwende in der Baubranche auch den veränderten Rahmenbedingungen am Bau. So wird die Einführung des Energieausweises einen kräftigen Nachfrageschub speziell im Renovationssegment auslösen.

Nach dem eher bescheidenen Wachstum im vergangenen Jahr fragen sich schon viele, ob 2002 nun wirklich die Wende gebracht hat. Alleine in 2004 hat der österreichische Fenstermarkt mit einem wertmäßigen Wachstum von 3,4% in Wert aufhorchen lassen. Im darauf folgenden Jahr sind die Wachstumsraten wieder bescheiden und dümpeln mit 1,5% in Wert und sogar nur 0,4% in Menge dahin. Die Fensterhersteller rätseln nun darüber wie es mit dem österreichischen Fenstermarkt weitergeht. Wird die Baukonjunktur in den kommenden Jahren wieder anziehen, oder ist mit einer Stagnation zu rechnen?

Betrachtet man die Prognose der Baugenehmigungen für die nächsten Jahre, so wird ersichtlich, dass vom Neubau keine großen Sprünge zu erwarten sind. Lediglich die Baugenehmigungen von Ein- und Zweifamilienhäuser liegen über 2% und damit kann auch nicht vom großen Antriebsmotor für den Fenstermarkt die Rede sein. Im Nichtwohnbau sind nur bei den Bürogebäuden relativ gute Wachstumszahlen zu erwarten, die anderen Segmente wachsen nur mäßig.

IC Market Tracking® Fenster

Es ist also die Renovation, die dem Fenstermarkt einen leichten Schub bringt. Der Hauptgrund dafür liegt in einer neuen EU Richtlinie, die die Energieeffizienz von Gebäuden verbessern soll. Aus diesem Grund wurde 2006 in Österreich der Energieausweis für alle neuen Gebäude verpflichtend eingeführt. Wurde der Energieausweis schon bisher in einigen Bundesländern in unterschiedlicher Form gehandhabt – zum Teil in der Wohnbauförderung, zum Teil in den Bauordnungen – so wird es zukünftig einen einheitlichen Energieausweis für ganz Österreich geben.

Ab 2009 wird auch bei Verkauf und Vermietung von Wohnungen bzw. Wohngebäuden, sowie von Büros oder betrieblichen Objekten ein Energieausweis für das jeweilige Gebäude vorzulegen sein. Schon jetzt ist der Energieausweis in einigen Bundesländern für bestimmte Sanierungen verpflichtend. Die Bestimmungen sind jedoch regional unterschiedlich.

Aus diesem Grund wird schon jetzt ein Nachfrageimpuls nach gut isolierenden Fenstern, speziell im Neubau erwartet. Spätestens jedoch ab 2007 werden auch im Renovationssegment die Auswirkungen des Energieausweises spürbar werden und die Nachfrage deutlich steigern.

Dieses neue Bewusstsein der Konsumenten mehr auf die Isolierung zu achten führt dazu, dass der Fenstermarkt in den nächsten Jahren wertmäßig stärker steigt als mengenmäßig. Nach einer Wertsteigerung von 2,8% im Jahre 2006, wird in den zwei darauf folgenden Jahren sogar ein Wachstum von über 3% zu verzeichnen sein. Mengenmäßig bewegen sich die Wachstumsraten für diesen Zeitraum zwischen 2 und 2,8%.

Was die Entwicklung der Rahmenmaterialien in Österreich betrifft, so ist abermals wieder ein Rückgang des Holzsegmentes zu beobachten. Trotzdem bleibt dieses Segment noch in weiten Teilen Österreichs die zweitwichtigste Materialgruppe. Das reine Holzfenster wird hauptsächlich durch das Holz-Alu Fenster ersetzt, das mit 3,8% sehr starke Zuwächse verbuchen konnte. Auch das preislich absolut konkurrenzlose PVC Fenster konnte seinen Marktanteil auf 62,4% in Menge erhöhen und bleibt damit die absolute Nummer 1 im österreichischen Fenstermarkt.

Das hauptsächlich im Wirtschaftsbau verwendete Alu-Fenster entwickelt sich relativ unabhängig von den anderen Fensterarten. Im vergangenen Jahr war der Absatz annähernd stagnierend und wird erst ab 2007 so langsam wieder in die Gänge kommen.

Wer sich also auf den Renovationsmarkt spezialisiert und auf die wachsenden Materialgruppen gesetzt hat, kann trotz schleppender Baukonjunktur getrost in die Zukunft des österreichischen Fenstermarktes blicken.

Die InterConnection Consulting Group ist das führende Marktforschungsinstitut Europas im Bereich Bauelemente und verfasst pro Jahr über 100 internationale Multiclient-Studien über Fenster, Türen, Sonnenschutz und andere Baubereiche sowie individuelle Auftragsmarktforschung. Derzeit arbeiten in dem 1998 gegründeten Unternehmen 20 Analysten in Büros in Wien und Barcelona.

Das IC Market Tracking® Fenster analysiert jährlich die Wettbewerbs- und Marktsituation der jeweiligen Branche. Es enthält Marktzahlen in Menge und Wert für die Jahre 1998-2005, Entwicklungsprognosen bis 2008f sowie Segmentierungen nach 5 Kriterien: Materialgruppen, Renovation/Neubau, Wohnbau/Nicht-Wohnbau, Direkter/Indirekter Vertrieb sowie Wohnbau/Nicht-Wohnbau nach Materialgruppen.

Firma

IC CONSULTING GMBH
Getreidemarkt 1
Wien
A-1060


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